Im Insektengarten blühten im August die Gelben Skabiosen ganz prächtig. Distelfalter (Bild 1) besuchten die Blüten regelmäßig. Der Distelfalter ist ein Wanderfalter und kommt in ganz Europa, Nordafrika, Asien und Nordamerika vor. Ihre Heimat sind subtropische Steppen. In Europa sind sie nur in wenigen, sehr warmen Gebieten am Mittelmeer dauerhaft heimisch. Nach Mitteleuropa kommen sie ab Mitte April. Die Falter saugen an vielen Blüten, gern an Distelblüten, an Rotklee und an Flockenblumen oder Skabiosen. Zum Wärmen sitzen sie oft am Boden.
Wiesengrashüpfer (Bild 2) sind in mehreren Farbvarianten zu finden: braun oder olivgrün gefärbt, manchmal auch teilweise grasgrün. Ein wichtiges Merkmal ist der in der Draufsicht anfangs parallel verlaufende und im hinteren Teil sich verbreiternde Halsschild. Wiesengrashüpfer ernähren sich von verschiedenen Gräsern. Im Unterschied zu anderen Grashüpfern legen die Weibchen ihre Eier nicht im Boden ab, sondern an oder zwischen Grashalmen oder in der Krautschicht. Die Larven schlüpfen Ende Mai bis Anfang Juni und ab Mitte Juli bis Mitte Oktober können wir ausgewachsene Exemplare finden. Die Art benötigt extensiv bewirtschaftete Wiesen.
Lederwanzen (Bild 3) sind häufig auf Wiesenampfer zu finden. Sie sind harmlos und ernähren sich von Pflanzensäften. Gleiches gilt für Streifenwanzen (Bild 4). Sie lieben Wilde Möhren. Im Hochsommer treffen sich zur Paarung oft auf den Samenständen.
Die Totenkopfschwebfliege (Bild 5) wird auch Gemeine Dolden-Schwebfliege genannt. Namensgebend sind die Zeichnung auf dem „Rücken“ (Mesonotum) und die Vorliebe für Doldenblüten. Die Larven entwickeln sich in schlammigem Wasser, die Eier überwintern.
Keilfleckschwebfliegen (Bild 6) gibt es mehrere, schwer unterscheidbare Arten Alle sind weit verbreitet und leben im offenen Gelände. Die Fliegen findet man von März bis Oktober. Sie besuchen besonders Korb- und Doldenblütler, aber auch viele andere Blüten. Larven leben in fauligem Wasser von Pflanzenresten.
In der großen Familie der Raupenfliegen gibt es mehrere ähnliche Arten wie die, welche in Bild 7 zu sehen ist. Hier könnte es sich um eine Igelfliege (Tachina cf. fera) handeln. Sie lebt an Waldrändern, auf Lichtungen und Wiesen. Die Fliegen findet man von April bis Oktober beim Blütenbesuch. Die Larven sind Parasiten in den Raupen von Eulenfaltern.








